
Special Guest: Audrey Horne
Schwer zu sagen, was den Zuhörer auf Kill Devil Hill, dem Debütalbum der gleichnamigen neuen Band, als erstes anspringt: die starken Gitarren-Hooks, die mordsmäßigen Grooves, die dynamische Produktion oder die griffigen Gesangsmelodien.Rex Brown, Pantera- und Down-erprobter Bassist dieser Supergroup, sieht vor allem in der Gesamtheit von Kill Devil Hill ein überaus aufregendes Unterfangen: „Für mich ist diese Band eine musikalische Abenteuerreise“, sagt er. Brown weiß wovon er spricht, immerhin war er an einigen der wichtigsten Rock- und Metal-Scheiben der letzten 30 Jahre beteiligt. Wenn also Brown seinen Enthusiasmus kaum noch verbergen kann, muss etwas Besonderes dran sein, am Phänomen Kill Devil Hill.
Das selbstbetitelte Debütalbum erscheint am 25. Mai 2012 (Europa: 28.05., USA/Kanada: 22.05.) in unterschiedlichen Formaten (CD, LP, iTunes) und zeigt eine Band, die aus Könnern und Talenten eine erstaunlich homogene Einheit bildet: Neben Rex Brown steht mit Vinny Appice niemand Geringeres als der Drummer von Black Sabbath, Dio oder Heaven And Hell in den Diensten der Band, hinzu kommen mit Mark Zavon ein fabelhafter Gitarrist und mit Dewey Bragg ein bis dato gänzlich unbekannter Sänger, der – und dafür muss man kein Prophet sein – am Beginn einer großen Karriere steht. Ohne Zweifel: So furios Kill Devil Hill klingt, so vielversprechend ist die Perspektive dieser außergewöhnlichen Gruppe.
Vinny Appice hatte 2009 mit Zavon, der eine neue Band gründen wollte, den perfekten Gitarristen gefunden. Zavon spielte ihm ein Demo vor, das er mit Sänger Dewey Bragg aufgenommen hatte, und Appice war sofort begeistert: „Dewey hat einen grandiose Sound, die perfekte Stimme und das entsprechende Image für diese Band.“ Zudem ist Bragg ein Meister großartiger Melodien, mit der Gabe, selbst schroffste Arrangements mit eingängigem Gesang zu veredeln.
Rex Brown und Vinny Appice sind langjährige Freunde: „Vinny ist ein fantastischer Drummer, und natürlich war ich mächtig interessiert, als er mich fragte, ob ich Bass auf einem Demo-Tape spielen könnte.“ Was Brown seinerzeit zugeschickt bekam war ´War Machine`, ein Rock-Statement, das es in sich hat und nun als Opener auf Kill Devil Hill fungiert. Browns Bass-Spiel mit seiner kompromisslosen Vollgas-Attitüde war das fehlende Puzzle und komplettierte die kraftstrotzende Rhythmusgruppe.
Was sich da nun in starken Nummern wie ´Hangman`, ´War Machine`, ´Rise From The Shadows` oder ´Up In Flames` offenbart, ist modern und klassisch in gleichem Maße. Das riesige Potential der neuen Band ist unüberhörbar, dieser ganz spezielle Funken, der direkt auf alle Beteiligten überspringt. „Dieses Phänomen konnten wir auch schon bei unseren ersten Shows vor Publikum beobachten“, erklärt Brown. Bereits im April 2011 gaben Kill Devil Hill erste Test-Gigs, gefolgt von einer fünfwöchigen Tour im September/Oktober, um die Reaktionen der Öffentlichkeit zu prüfen. Ohne dabei Covernummern von Black Sabbath oder Down zu spielen hatte die Gruppe das Publikum schon nach wenigen Takten komplett auf ihrer Seite. „So etwas haben wir in einem solch frühen Stadium einer Band noch nie erlebt“, sind sich Brown und Appice einig.
Offenkundig dürfte damit die große Stärke dieser Formation sein: Kill Devil Hill sind eine überragende Band, die ein tolles Album mit erstklassigen Songs produziert hat und sich in den kommenden Jahren als schlagkräftige Truppe erweisen wird.
Homepage: http://www.killdevilhillmusic.com/
Social Links: http://audreyhornemusic.com/
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Örtlicher Veranstalter: http://www.concertteam.de/index.php

